Ein Spritzer Rotwein, ein Tropfen Öl, ein Grasfleck – das passiert den Besten. Entscheidend ist, was Sie in den ersten Minuten tun. Die wichtigste Regel vorweg: nie reiben. Hier kommen die bewährten Soforthilfen für die häufigsten Flecken – und der Hinweis, wann Sie besser zu uns kommen.
Die goldene Regel: Flecken immer abtupfen, nie reiben – von außen nach innen, damit der Fleck nicht größer wird. Überschuss zuerst aufnehmen, danach behandeln. Und: kein heißes Wasser, bevor Sie wissen, um welchen Fleck es geht.
Überschuss sofort abtupfen, dann mit Salz oder einem saugfähigen Tuch bedecken, damit nichts eintrocknet. Nicht reiben, nicht heiß behandeln. Eingetrocknete Rotweinflecken sind ein Fall für die Reinigung.
Fleck mit Küchenpapier abtupfen, dann großzügig mit Speisestärke, Mehl oder Babypuder bestreuen. Das Pulver einige Stunden einwirken lassen, damit es das Fett aufnimmt, anschließend ausbürsten.
Nur kaltes Wasser verwenden – niemals warm, sonst gerinnt das Eiweiß und der Fleck setzt sich fest. Frisches Blut unter kaltem Wasser ausspülen und vorsichtig abtupfen.
Frischen Fleck sofort mit kaltem Wasser ausspülen oder abtupfen. Je länger er eintrocknet, desto hartnäckiger wird er.
Grasflecken sind zäh und gehören zu den schwierigsten überhaupt. Nicht mit Hausmitteln experimentieren, die die Farbe angreifen – bei empfindlichen Stoffen lieber direkt zum Profi.
Bei eingetrockneten Flecken, empfindlichen Materialien wie Seide, Wolle oder Leder und bei wertvollen Stücken ist Selbermachen riskant. Wir bestimmen die Fleckenart, wählen das passende Mittel und behandeln jeden Fleck materialgerecht – ohne das Gewebe zu schädigen. Je früher Sie kommen, desto besser stehen die Chancen.
Hartnäckiger Fleck? Bringen Sie das Stück zu uns, bevor Sie es selbst behandeln. Kontakt & Standorte →